Wir gehen oft davon aus, dass andere Menschen die Welt ähnlich wahrnehmen wie wir selbst. Sind wir ein Mensch, der mit anderen Lebewesen mitfühlen kann, gehen wir instinktiv davon aus, dass andere Menschen das auch können. Wir hinterfragen es meist gar nicht, weil es für uns eben "normal" ist.
Geraten wir in eine Situation, in der ein uns nahstehender Mensch mit seinem Verhalten wehtut, haben wir meistens einen zunächst mal sehr gesunden Impuls: Wir wollen erklären, was uns wehgetan hat.
Wir schauen im Leben gerne schnell auf das "Was": Was wir tun möchten, was wir haben möchten, was wir erleben möchten. Wenn wir das wissen – oder glauben, es zu wissen – springen wir schnell zum "Wie": Wie kann ich das erreichen, wie könnte ein schneller Weg dorthin aussehen, wie kann sowas ermöglicht werden.