Kannst du dich erinnern, wann du das letzte Mal nichts getan hast? Wirklich - nichts. Nicht am Smartphone gewesen, nicht gegessen, nicht mal Musik gehört.
Für viele von uns ist diese Frage schwer zu beantworten. Nicht weil sie keine Zeit hatten, nichts zu tun. Sondern weil die meisten von uns verlernt haben, "nichts zu tun" überhaupt zuzulassen.
Der Titel mag erstmal negativ klingen, aber ich möchte mit dir wetten, dass du dich nach dem Lesen bestärkt fühlst.
Wir Menschen haben ja eine gewisse Schwäche für Ziele. Ziele klingen nicht nur motivierend, sie zeigen auch, dass wir wissen, was wir wollen. Wir messen nur zu gern unseren Erfolg daran, sei es an der Arbeit oder privat.
Wir denken im Leben oft an die großen Dinge.
Die Karriere, auf die wir hinarbeiten.
Die Partnerschaft, die wir uns seit Jahren wünschen.
Endlich ein Hobby aufnehmen, was uns erfüllt.
Die Liste kann lang sein.
Obwohl langfristige Ziele und Wünsche ein guter Wegweiser für die Zukunft sein können, übersehen wir dabei oft die kleinen Dinge im Leben, die direkt vor uns sind – und unterschätzen massiv, was sie uns geben können.